UN-Behindertenrechtskonvention

»Die UN-Behindertenrechtskonvention auf Tour«

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK)
Am 3. Mai 2008 ist das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten.
Dieses universelle Vertragsinstrument konkretisiert bestehende Menschenrechte für die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen mit dem Ziel, ihre Chancengleichheit in der Gesellschaft zu fördern. Das Vertragswerk stellt einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Rechte von weltweit rund 650 Millionen behinderter Menschen dar.
Deutschland hat als einer der ersten Staaten das Übereinkommen am 30. März 2007 unterzeichnet. Das Ratifikationsgesetz wurde im Dezember 2008 von Bundestag und Bundesrat verabschiedet und ist am 01. Januar 2009 in Kraft getreten. Am 24. Februar 2009 wurde die Ratifikationsurkunde in New York hinterlegt. Nach Ablauf einer 30-Tage-Frist ist das Übereinkommen und das Fakultativprotokoll seit dem 26. März 2009 für die Bundesrepublik
Deutschland und alle Bundesländer so auch den Freistaat Sachsen verbindlich.
Bei der amtlichen deutschen Übersetzung* handelt es sich um ein offizielles Dokument mit Rechtscharakter.
Ab August 2020 ist für das Schuljahr 2020/2021 in verschiedenen Schulen der Metropolregion Mitteldeutschland eine Wander-Ausstellung mit der „UN-Behindertenrechtskonvention“ verfügbar. Die Auftaktveranstaltung in Leipzig ist im Juli 2020. Die Ausstellung umfasst 30 Aussteller mit jeweils einem Artikel der UN-BRK von Artikel 1 bis Artikel 30, den für die betroffenen Menschen relevanten Artikeln der Konvention.

Der Ideenwettbewerb „Sächsische Mitmach-Fonds“ wurde von der Sächsischen Staatsregierung initiiert. Die Umsetzung in den Landkreisen Görlitz und Bautzen erfolgt über den Projektträger Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, für die Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie die Stadt Leipzig über die Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH. Diese Maßnahme wird finanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Die amtliche Übersetzung für die Bundesrepublik Deutschland finden Sie unten (*rechtlich verbindlich sind nur die Fassungen in den sechs UN Sprachen; Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch, Arabisch.

Petr, Dunja und Rolf stehen vor der Ungehindert Intwerviewwand mit einem Aussteller der UN-BRK auf Tour

UN-Behindertenrechtskonvention
Präambel
Allgemeiner Teil:

Die Konvention besteht neben der Präambel und dem Fakultativprotokoll aus 50 Artikeln. Den Schwerpunkt bilden die Artikel 1–30. Der Allgemeine Teil, Artikel 1–9 beinhaltet Ziel, Definitionen und Grundsätze der Konvention. Im Besonderen Teil, Artikel 10–30, werden die einzelnen Menschenrechte aufgeführt. Die Artikel 31 – 50 beziehen sich auf die Pflichten der unterzeichnenden Vertragsstaaten gegenüber der Staatengemeinschaft.

Hier finden Sie die Schattenübersetzung des Netzwerk Artikel 3.

Ungehindert e.V. ist mit seinem Inklusionsprojekt „UNgehindert unterwegs – Die UN-Behindertenrechtskonvention auf Tour“ Preisträger 2020 des Sächsischen Mitmach-Fonds – Kategorie Zukunft MINT gefördert durch den Freistaat Sachsen.

Anfragen zur Buchung unter info@ungehindert.org